"Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten." - Albert Einstein (angeblich)
...gleichzeitig konnte doch nach der Deutschlandumrundung nicht schon Schluss sein. Wir haben Grenzen verschoben (sinngemäß!) und werden es wieder tun. Dieses Mal quer durch das Land und die Eckdaten lösen Vorfreude und Respekt gleichermaßen aus:
- 2059 Städte, wenn man dem Praktikanten glauben darf sind das alle in Deutschland.
- 21.000 KM, da kann niemand davon sprechen das Gleiche zu tun.
- 495 Marathons, am Stück - ich kann es immernoch nicht fassen.
In diesem Projekt werde ich nicht nur meine physischen und mentalen Grenzen ausloten, sondern auch dich einladen, mich auf meiner Reise zu begleiten. 495 Marathons – das sind 21.312 km und über 200.000 Höhenmeter!
Die Herausforderung ist gewaltig, aber ich bin bereit, mich ihr zu stellen. Und du kannst ein Teil davon sein! Schließe dich der Community an und sei live dabei, wenn ich von Stadt zu Stadt laufe. Lauf mit mir, unterstütze mich oder erlebe das Abenteuer über Social Media!
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Städtetrip Deutschland – mein Lauf durch alle Städte
Ein Städtetrip Deutschland ist normalerweise ein Wochenende mit Koffer, Café und drei Sehenswürdigkeiten im Handy-Album. Meiner nicht. Mein Städtetrip durch Deutschland passiert in Laufschuhen: jeden Tag ein Marathon, von Stadt zu Stadt, quer durchs Land – über Radwege, Landstraßen, Feldwege, Kopfsteinpflaster und manchmal genau durch die Straßen, die man sonst nur hinter der Windschutzscheibe wahrnimmt.
Kurz gesagt: Der Städtetrip Deutschland ist mein Laufprojekt durch Deutschlands Städte – jeden Tag dieselbe Aufgabe, jeden Tag ein neuer Ort. Keine Sehenswürdigkeiten zum Abhaken, sondern Kilometer, Begegnungen und dieses eine Versprechen an mich selbst: wieder loslaufen. Ich nenne das Ganze Joyce Städtetrip, weil es im Kern eine Reise ist – nur eben zu Fuß, im Marathon-Rhythmus.
Insgesamt geht es durch 2059 Städte, über 21.312 km und mehr als 200.000 Höhenmeter.
Ich laufe, weil ich Bewegung liebe. Weil mich das Unmögliche reizt. Und weil ich zeigen will, wie oft Grenzen nur im Kopf anfangen. Vielleicht fragst du dich gerade: Warum macht man sowas? Genau darum geht es hier – um den Sinn, die Realität und das Gefühl hinter diesem Projekt.
Warum ich den Lauf durch Deutschlands Städte mache
Deutschland ist voll von Städten, die jeder kennt – und gleichzeitig voll von Orten, an denen man sonst einfach vorbeifährt. Dieser Städtetrip durch Deutschland ist eine Einladung, das Land anders zu erleben: nicht von Hotel zu Hotel, sondern Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug. Laufen zwingt mich hinzuschauen. Du kannst nichts wegscrollen: Wind bleibt Wind, Regen bleibt Regen, und jede kleine Steigung meldet sich sofort in den Beinen. Ich merke, wie sich Asphalt nach vielen Kilometern anfühlt – und wie viel eine Stadt ausmacht, wenn plötzlich jemand klatscht, meinen Namen ruft oder einfach nur ein „Weiter so!“ hinterherwirft.
Und ja: Es geht auch um die Idee dahinter. Große Ziele sind nicht „ein großer Moment“. Sie sind viele kleine Tage. Genau deshalb passt der Deutschland Städtetrip so gut zu dem, was ich zeigen will: Du kommst nicht durchs ganze Land, weil du einmal motiviert bist. Du kommst weiter, weil du jeden Tag wieder startest – auch dann, wenn der Körper müde ist und der Kopf verhandeln will.
Deutschland Städtetrip heißt: jeden Tag neu anfangen
Das Härteste an Langzeitprojekten ist selten der einzelne Marathon. Das Härteste ist, dass der nächste Tag keine Meinung dazu hat, wie tapfer du gestern warst: aufstehen, essen, loslaufen, durchziehen, ankommen, regenerieren – und am Morgen wieder bei null starten. Genau darin liegt der Kern dieses Städtetrips durch Deutschland. Ich jage keiner Bestzeit hinterher. Ich jage Konstanz. Disziplin. Dieser leisen Stärke, die wächst, wenn du an Tagen dranbleibst, die sich nicht „gut“ anfühlen.
Was viele unterschätzen: Ich versuche gar nicht, mich jeden Morgen neu zu motivieren. Motivation ist launisch – mal da, mal weg. Entscheidend ist etwas anderes: Ich habe mich entschieden, dieses Projekt zu schaffen. Das ist die Basis.
Natürlich fühlt sich nicht jeder Tag gut an. Manchmal ist der Kopf zäh, manchmal der Körper. Aber so wie man nicht jeden Tag Lust auf Arbeit hat und trotzdem hingeht, ist es hier auch: Ich habe Ja gesagt – also laufe ich.
Mein Leitsatz dafür ist simpel: Einfach machen.
Es gibt Etappen, da ist alles im Flow: Beine locker, Kopf frei, Strecke trägt. Und es gibt Tage, da ist es zäh: Gegenwind, Regen, Hitze oder Kälte – und ein Körper, der plötzlich bei jedem Schritt kommentiert, was er davon hält. Genau dann entscheidet sich, ob ein Projekt nur eine schöne Idee bleibt oder Realität wird. Deshalb ist dieses Projekt für mich auch mental: Ausdauer im Körper – und Standfestigkeit im Kopf.
So sieht der Städtetrip Deutschland in der Praxis aus
Von außen wirkt es manchmal romantisch: „Du läufst einfach los und irgendwann bist du da.“ In Wahrheit ist mein Marathonprojekt durch Deutschland eine Mischung aus Abenteuer und Struktur. Ich brauche beides: Freiheit, um unterwegs zu reagieren – und Organisation, damit ich morgen wieder laufen kann.
Unterwegs werde ich begleitet und versorgt. Nicht als Luxus, sondern damit ich morgen wieder starten kann: trinken, essen, trocken werden, kurz sortieren, weiter. Und manchmal ist das Wichtigste nicht Tape oder Sonnencreme, sondern ein Satz, der genau im richtigen Moment sitzt: „Du machst das gut.“ Manchmal ist der Tag nicht spektakulär – nur Kilometer, Verpflegung, weiter – und genau das ist der Punkt.
An der Stelle auch ein ehrliches Danke an die Partner, die dieses Projekt möglich machen: Volkswagen, Löwenanteil, Avea Life, Athletes Eyewear Eyewear, Squeezy und Coros. Das ist kein Werbeblock, sondern ganz praktisch: Unterstützung im Hintergrund sorgt dafür, dass Versorgung, Organisation und der tägliche Ablauf funktionieren – damit ich mich auf das konzentrieren kann, was zählt: laufen.
Community-Lauf statt Einzelleistung
Ich liebe es, wenn Menschen spontan ein Stück mitlaufen – fünf Kilometer, zehn Kilometer oder länger. Genau deshalb ist der Städtetrip durch Deutschland für mich ein Community-Projekt. Ich laufe zwar den Marathon, aber ich laufe ihn nicht „allein“: Menschen, die ein Stück mitlaufen, Radbegleitung, Applaus am Straßenrand, Nachrichten aus der Community – all das trägt diesen Weg mit. Der schönste Effekt ist für mich nicht nur die Strecke, sondern wenn jemand sagt: „Durch dich habe ich wieder angefangen zu laufen.“
Und wenn du dich fragst, ob du dabei sein kannst: Genau das ist die Idee. Joyce’ Städtetrip durch Deutschland soll nicht exklusiv sein. Du musst kein Ultraläufer sein. Du musst keine 42 Kilometer können. Du kannst dich einklinken, deinen Teil beitragen und wieder aussteigen. Hauptsache, wir bewegen uns. Gemeinsam.
Ernährung, Regeneration und warum Routine alles ist
Ein Städtetrip im Laufschritt klingt nach Freiheit – aber mein Körper braucht klare Abläufe. Ohne Energie kein Marathon. Ohne Regeneration kein nächster Tag. Deshalb ist Ernährung für mich keine Nebensache, sondern Strategie: so essen, dass Leistung möglich ist und Erholung funktioniert. Vieles ist pragmatisch – leicht verdaulich, planbar, alltagstauglich. Nicht weil es „perfekt“ sein muss, sondern weil es über Wochen und Monate tragfähig sein muss.
Regeneration ist mindestens genauso entscheidend: Schlaf, Beine hoch, lockeres Bewegen, Wärme oder Kälte je nach Bedarf – ein konsequenter Reparaturmodus. Ich nehme Warnsignale ernst, nicht panisch, sondern professionell. Bei einem langen Lauf durch Deutschlands Städte gewinnt nicht, wer einmal am härtesten losballert. Es gewinnt, wer am klügsten durchhält.
Was mich an Deutschland immer wieder überrascht
Obwohl ich viel in Deutschland unterwegs war, entdecke ich ständig Neues – landschaftlich und menschlich. Kleine Städte mit großer Herzlichkeit. Orte, die unscheinbar wirken und plötzlich eine wunderschöne Altstadt haben. Streckenabschnitte, die auf der Karte langweilig aussehen und in echt komplett umhauen. Genau das ist der Zauber an diesem Lauf: Du kannst nicht alles planen. Du musst offen bleiben.
Und manchmal sind es genau diese Momente, die bleiben. Ein Spalier aus ungefähr 300 Schülern, die klatschen, schreien und dir für ein paar Minuten das Gefühl geben, du läufst gerade ein Finale. 30 Bundespolizisten der Polizeischule Bamberg, die mich in Uniform ein Stück begleiten – einfach so, als wäre das das Normalste der Welt. Und dann dieser Kontrast: zehn rustikale Damen vor einem Pflegeheim, Musik an, gute Laune im Anschlag, und ich komme an, als wäre ich kurz Teil ihres Nachmittagsprogramms. Das sind die echten Souvenirs dieser Reise.
Mein Fazit: Mein Städtetrip Deutschland ist mehr als Kilometer
Für mich ist der Städtetrip Deutschland kein Stunt. Es ist mein Leben in Etappen. Die Entscheidung, jeden Tag aufzustehen und wieder loszugehen. Das Vertrauen, dass große Ziele nicht durch perfekte Bedingungen entstehen – sondern durch Konsequenz. Eine Reise durch Deutschland, bei der ich nicht nur Orte sammle, sondern Begegnungen, Geschichten und Erinnerungen.
Am Ende ist es simpel: Ich laufe los. Jeden Tag. Nicht weil ich jeden Morgen brenne vor Motivation, sondern weil ich mich entschieden habe, das durchzuziehen. Manche Etappen sind leicht, andere zäh. Aber genau das ist der Kern: wieder starten, wieder dranbleiben, wieder einen Ort hinter mir lassen. Und irgendwann ist aus „heute“ ein ganzes Land geworden.